Home
Kalender
Preise
Veranstaltungen
MvL-Kolloquium
BPK im Magnus-Haus
Karl-Scheel-Sitzung
Besichtigungen
Sonderkolloquien
Physik in Berlin
Die PGzB
Archiv
Impressum



Berliner Physikalisches Kolloquium
im Magnus-Haus

Das Berliner Physikalische Kolloquium (BPK) im Magnus-Haus wurde 1998 von der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin initiiert und wird in Gemeinschaft mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Universität Potsdam mit Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung durchgeführt. Es findet - außer in den Monaten März, August und September - an jedem ersten oder zweiten Donnerstag im Monat statt.


Liste aller Termine im Sommersemester 2019

Zum Archiv des Berliner Physikalischen Kolloquiums

Bemerkungen zum Magnus-Haus

Wegbeschreibung zum Magnus-Haus

Berliner Physikalisches Kolloquium
im Sommersemester 2019

Im Berliner Physikalischen Kolloquium im Magnus-Haus wird

Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert,

Fachgruppe Physik, Bergische Universität Wuppertal,

vortragen.


Titel:  Multi-Messenger-Astronomie und die höchstenergetischen Teilchen des Universums 
Termin: Donnerstag, 11. April 2019, 18:30 Uhr 
Moderation: Thomas Lohse, Humboldt-Universität zu Berlin 
Ort: Magnus-Haus
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin 

Zusammenfassung

Die Beantwortung der Frage nach den Quellen der höchstenergetischen Teilchen des Universums gehört zu den primären Zielen aktueller Großexperimente der Astroteilchenphysik. Die Energien dieser Teilchen erreichen Werte bis über 1020 eV und sie übertreffen damit die Energien der Protonen im Large-Hadron- Collider des CERN um nahezu 8 Größenordnungen. Die präzise Vermessung der Energieverteilung dieser Teilchen, ihrer Elementzusammensetzung und seit kurzem auch ihrer Richtungsverteilung hat eine Reihe unerwarteter Ergebnisse über die Eigenschaften und Orte der Quellen hervorgebracht, ohne diese jedoch schon eindeutig preiszugeben. Weitere Informationen erhofft man sich aus der gleichzeitigen Vermessung hochenergetischer Neutrinos und Gamma-Quanten und in bestimmten Fällen inzwischen auch durch die Vermessung von Gravitationswellen aus verschmelzenden Neutronensternen oder schwarzen Löchern. Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Ergebnisse und schließt mit einem Ausblick auf die nächsten Jahre.


Kolloquium_20190411.pdf
318 kB