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Berliner Physikalisches Kolloquium
im Magnus-Haus

Das Berliner Physikalische Kolloquium (BPK) im Magnus-Haus wurde 1998 von der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin initiiert und wird in Gemeinschaft mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Universität Potsdam mit Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung durchgeführt. Es findet - außer in den Monaten März, August und September - an jedem ersten oder zweiten Donnerstag im Monat statt.


Liste aller Termine im Sommersemester 2018

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Bemerkungen zum Magnus-Haus

Wegbeschreibung zum Magnus-Haus

Berliner Physikalisches Kolloquium
im Sommersemester 2018

Im Berliner Physikalischen Kolloquium im Magnus-Haus wird

Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen,

Fakultät für Physik, Universität Duisburg-Essen,

vortragen.


Titel:  Ultraschnelle Elektronenbeugung an Oberflächen: Wie schnell bewegen sich Atome? 
Termin: Donnerstag, 12. April 2018, 18:30 Uhr 
Moderation: Martin Wolf, Physikalische Gesellschaft zu Berlin 
Ort: Magnus-Haus
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin 

Zusammenfassung

Die atomare Dynamik ultraschneller geometrischer Strukturänderungen an Oberflächen ist mit Hilfe zeitaufgelöster Elektronenbeugung erstmals experimentell zugänglich geworden. Hierzu wird in einem Anrege-Abfrage-Experiment die Oberfläche mittels eines intensiven Femtosekunden-Laserpulses angeregt und zeitverzögert das Beugungsbild mittels eines ultrakurzen Elektronenpulses aufgenommen. Die systematische Änderung der Zeitverzögerung erlaubt die Erstellung eines Molecular Movie auf der Femtosekundenzeitskala. Mittels der Drosophila der eindimensionalen Atomdrahtsysteme – nämlich Si(111)-In(8×2) – demonstrieren wir die neuen Möglichkeiten der Methode: vom nicht-thermischen Schmelzen einer Ladungsdichtewelle über verzögertes Aufheizen und Ausbildung eines extrem unterkühlten Zustands bis zur Rückkehr in den Grundzustand, die wie eine Reihe von fallenden Dominosteinen erfolgt, reicht die reiche Palette an neuen Beobachtungen in der Zeitdomäne.


Kolloquium_20180412.pdf
320 kB