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Max-von-Laue-Kolloquium
der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin
im Wintersemester 2005/2006

In diesem Max-von-Laue-Kolloquium sprach

Prof. Dr. Julius Wess,

Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenbrg-Institut), München.


Titel, Termin, Moderation und Ort:
Titel:   Von der Lorentzinvarianz zur Supersymmetrie und nichtvertauschbaren Koordinaten 
Termin: Freitag, 28. Oktober 2005, 17 c.t. Uhr 
Moderation: Wolfgang Nolting (PGzB) 
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin
Hörsaal 10 (Nordbau)
Invalidenstraße 42
10115 Berlin 

Zusammenfassung

Lorentzinvarianz ist die grundlegende Symmetrie der Naturgesetze und laut Einstein universell. Insbesondere gilt sie für die Quantenfeldtheorie. Eine Erweiterung der Lorentzsymmetrie führt zur Supersymmetrie, deren Vorhersagen demnächst an großen Beschleunigern überprüft werden sollen. Theoretische Überlegungen sprechen dafür, dass bei sehr kleinen Abständen die Raum-Zeit-Struktur verändert werden muss. Heisenberg hat dies bereits 1930 vorhergesagt. Auf Grund seiner Erfahrung mit der Quantenmechanik hat er auch nichtkommutierende Ortsräume postuliert. Die mathematische Durchführung dieser Idee zeigte sich extrem schwierig und kann erst heute erfolgreich verwirklicht werden. Neueste Ansätze und Formulierungen solcher nichtkommutierender Quantenfeldtheorien werden ebenfalls angesprochen.


Im Anschluss an die Preisverleihung fand ein Stehempfang im Thaersaal, Humboldt-Universität zu Berlin, Invalidenstraße 42, 10115 Berlin, statt.


MaxvLaue_Wess_01.pdf
417 kB