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Das Max-von-Laue-Kolloquium
der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin

Das Max-von-Laue-Kolloquium der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin setzt eine alte Berliner Kolloquiums-Tradition fort, die auf das im Jahre 1843 gegründete Physikalische Kolloquium im Magnus-Haus zurückgeht, aus dem 1845 die Physikalische Gesellschaft zu Berlin hervorging. Aus dem alten Kolloquium im Magnus-Haus wurden die Kolloquien der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin und der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin, und diese Reihe setzte sich in der DDR fort, wo die Physikalische Gesellschaft der DDR zusammen mit der Akademie der Wissenschaften und der Humboldt-Universität zu Berlin Max-von-Laue-Kolloquien veranstaltete.


Zum Archiv der Max-von-Laue-Kolloquiuen

Max-von-Laue-Kolloquium
im Sommersemester 2018

In diesem Max-von-Laue-Kolloquium spricht

Prof. Dr. Dieter Meschede,

Institut für Angewandte Physik der Universität Bonn und Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (ab April 2018).


Titel:  Quantenprozesse mit Wenig-Teilchen-Systemen: Von Illustrationen zur Quanten-
Technologie? 
Termin: Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:15 Uhr 
Moderation: Martin Wolf, Physikalische Gesellschaft zu Berlin 
Ort: Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Hörsaal im Hermann-von-Helmholtz-Bau
Abbestraße 2–12
10587 Berlin 

Weitere Eindrücke des Kolloquiums in Bildern





Prof. Dr. Dieter Meschede (mitte),
Institut für Angewandte Physik der Universität Bonn und
und Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft,
zusammen mit Dr. Ulm (links), Leiter des Instituts Berlin
der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, und
Prof. Dr. Martin Wolf (rechts), Vorsitzender der
Physikalischen Gesellschaft zu Berlin
(zum Vergrößern Bild anklicken)


Zusammenfassung

Quantensysteme mit wenigen ggf. wechselwirkenden Teilchen lassen sich z. B. aus wenigen neutralen Atomen synthetisieren. Damit lassen sich zentrale Quantenprozesse illustrieren. Ich werde zwei ausgewählte Quantenprozesse vorstellen: Einerseits betrachten wir die kontrollierten Strahlungseigenschaften von ein oder zwei Atomen, die an einen optischen Resonator angekoppelt sind und z. B. einen starken Purcell-Effekt zeigen. Andererseits werden wir uns sogenannte Quantenwalks ansehen, bei denen atomare Trajektorien auf einem Gitter gespalten und mehrfach zur Interferenz gebracht werden. Damit lässt sich eine ideale negative Messung realisieren, deren Ergebnis (die Verletzung der sogenannten Leggett-Garg-Ungleichung) quantitativ die Quantenwelt von einer alternativen makrorealistischen Welt unterscheidet. Die Ununterscheidbarkeit von zwei (und mehr) Atomen erlaubt neue Einblicke in die Quantenstatistik. Langfristig eröffnet das System den Weg zur Realisierung eines Quanten-Zellular-Automaten. Ich werde den Vortrag mit einem Ausblick auf die aufkeimende Quantentechnologie schließen.


Im Anschluss an das Kolloquium findet ein Stehempfang auf der Galerie des Hermann-von-Helmholtz-Baus, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Abbestraße 2–12, 10587 Berlin, statt.


MaxvLaue_Meschede.pdf
511 kB