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Das Max-von-Laue-Kolloquium
der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin e. V., Regionalverband Berlin/Brandenburg der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V.

Das Max-von-Laue-Kolloquium der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin setzt eine alte Berliner Kolloquiums-Tradition fort, die auf das im Jahre 1843 gegründete Physikalische Kolloquium im Magnus-Haus zurückgeht, aus dem 1845 die Physikalische Gesellschaft zu Berlin hervorging. Aus dem alten Kolloquium im Magnus-Haus wurden die Kolloquien der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin und der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin, und diese Reihe setzte sich in der DDR fort, wo die Physikalische Gesellschaft der DDR zusammen mit der Akademie der Wissenschaften und der Humboldt-Universität zu Berlin Max-von-Laue-Kolloquien veranstaltete.


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Max-von-Laue-Kolloquium:
Nachholtermin vom Wintersemester 2021/2022 am 30. Juni 2022

In diesem Max-von-Laue-Kolloquium (Nachholtermin vom Wintersemester 2021/2022) spricht

Prof. Dr. Elke Scheer,

Fachbereich Physik, Universität Konstanz.


Titel:  Einblicke in die Einzelmolekül-Elektronik: Elektrisch, mechanisch, optisch und magnetisch steuerbare Bauelemente 
Termin: Donnerstag, 30. Juni 2022, 17:15 Uhr 
Moderation: Stefan Eisebitt, Physikalische Gesellschaft zu Berlin 
Ort: Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Hörsaal im Hermann-von-Helmholtz-Bau,
Abbestraße 2–12, 10587 Berlin 

Zusammenfassung

Die Fortschritte der Nanotechnologie erlauben es elektronische Bauelemente mit funktionalen Bausteinen von atomarer oder molekularer Größe herzustellen. Das Gebiet der Einzelmolekülelektronik erforscht die Möglichkeit die Mikroelektronik durch solche molekularen Bausteine zu ergänzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Schalter, die in der halbleiterbasierten Elektronik üblicherweise durch Transistoren realisiert werden. In diesem Vortrag werden zunächst Transportexperimente an elektrisch und mechanisch steuerbaren Einzelmolekülkontakten bei tiefen Temperaturen bis zu 1,5 K vorgestellt, die es erlauben, die Transportmechanismen zu analysieren. Danach werden Beispiele für lichtabstimmbare Schalter und Einzelmolekülkontakte mit sehr großem Magnetwiderstand vorgestellt und ihr möglicher Einsatz in opto-nanoelektronischen bzw. molekular-spintronischen Anwendungen diskutiert.


Im Anschluss an das Kolloquium findet ein Stehempfang auf der Galerie des Hermann-von-Helmholtz-Baus, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Abbestraße 2–12, 10587 Berlin, statt.


MaxvLaue_Scheer_2022.pdf
845 kB