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Das Max-von-Laue-Kolloquium
der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin

Das Max-von-Laue-Kolloquium der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin setzt eine alte Berliner Kolloquiums-Tradition fort, die auf das im Jahre 1843 gegründete Physikalische Kolloquium im Magnus-Haus zurückgeht, aus dem 1845 die Physikalische Gesellschaft zu Berlin hervorging. Aus dem alten Kolloquium im Magnus-Haus wurden die Kolloquien der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin und der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin, und diese Reihe setzte sich in der DDR fort, wo die Physikalische Gesellschaft der DDR zusammen mit der Akademie der Wissenschaften und der Humboldt-Universität zu Berlin Max-von-Laue-Kolloquien veranstaltete.


Zum Archiv der Max-von-Laue-Kolloquiuen

Max-von-Laue-Kolloquium
im Sommersemester 2020

In diesem Max-von-Laue-Kolloquium spricht

Prof. Dr. Werner Hofmann,

Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg.


Titel:  Der Himmel über Namibia in einem neuen Licht: Astronomie mit Gammastrahlen 
Termin: ist auf das Sommersemester 2021 verschoben 
Moderation: Oliver Benson, Physikalische Gesellschaft zu Berlin 
Ort: Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Hörsaal im Hermann-von-Helmholtz-Bau,
Abbestraße 2–12, 10587 Berlin 

Zusammenfassung

Über die letzten zwei Jahrzehnte hat sich der Astronomie ein neues Fenster aufs Weltall erschlossen: die Beobachtung des Universums im Licht extrem hochenergetischer Gammastrahlen. Die Energie solcher Gammaquanten ist 1.000 Milliarden mal höher als die der Quanten des sichtbaren Lichts; sie können nicht mehr durch thermische Prozesse – die Strahlung heißer Körper – erzeugt werden, sondern zeigen uns einen anderen Aspekt des Universums: das „nicht-thermische Universum“. Mit speziellen Instrumenten, wie dem H.E.S.S.-Teleskopsystem in Namibia, können die „Spuren“ sichtbar gemacht werden, welche Gammaquanten beim Auftreffen auf die Erdatmosphäre hinterlassen. Überraschendes Ergebnis der Arbeit der letzten Dekade ist, dass im Kosmos eine Vielzahl solch extremer Strahlungsquellen existiert und dass diese vermutlich auch die Evolution des Kosmos beeinflusst haben. Der Vortrag gibt einen Überblick über Fragestellungen, experimentelle Techniken, zentrale Ergebnisse und Perspektiven.


Im Anschluss an das Kolloquium findet ein Stehempfang auf der Galerie des Hermann-von-Helmholtz-Baus, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Abbestraße 2–12, 10587 Berlin, statt.