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Berliner Physikalisches Kolloquium
im Magnus-Haus

Das Berliner Physikalische Kolloquium (BPK) im Magnus-Haus wurde 1998 von der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin initiiert und wird in Gemeinschaft mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Universität Potsdam mit Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung durchgeführt. Es findet - außer in den Monaten März, August und September - an jedem ersten oder zweiten Donnerstag im Monat statt.


Liste aller Termine im Sommersemester 2017

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Bemerkungen zum Magnus-Haus

Wegbeschreibung zum Magnus-Haus

Berliner Physikalisches Kolloquium
im Sommersemester 2017

Im Berliner Physikalischen Kolloquium im Magnus-Haus wird

Prof. Dr. Laura Baudis,

Physik-Institut, Universität Zürich, Schweiz,

vortragen.


Titel:  Licht ins Dunkel: die direkte Suche nach kalter dunkler Materie in der Milchstraße 
Termin: Donnerstag, 6. April 2017, 18:30 Uhr 
Moderation: Thomas Lohse, Humboldt-Universität zu Berlin 
Ort: Magnus-Haus
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin 

Zusammenfassung

Kosmologische Beobachtungen und die Dynamik der Milchstraße liefern starke Hinweise auf eine dominante unsichtbare Massenkomponente, die bisher ihre Existenz nur durch ihre Gravitationswirkung preisgibt. Wenn diese dunkle Materie aus sogenannten WIMPs (schwach wechselwirkende massive Teilchen) besteht, kann sie direkt über die elastische Streuung mit Kernen nachgewiesen werden, mit Detektoren tief unter der Erde in einer Umgebung mit extrem geringem Untergrund. WIMPs werden in ganz natürlicher Weise von Theorien jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik vorhergesagt. Ein populäres Beispiel ist das Neutralino als leichtestes supersymmetrisches Teilchen.

 

Nach einer Einführung in die Grundlagen zum direkten Nachweis dunkler Materie werde ich einen Überblick über die experimentelle Technologie zum Nachweis dieser hypothetischen Teilchen geben. Der Schwerpunkt wird auf aktuellen Ergebnissen und den für die Zukunft vielversprechendsten Entwicklungen liegen.


Kolloquium_20170406.pdf
318 kB